Markt und Wettbewerb in der Jugendhilfe. Ökonomisierung im Kontext von Zukunftsorientierung und fachlicher Notwendigkeit.

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Weinheim

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VfK: 06/1883

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Abstract

Die Berücksichtigung ökonomischer Prinzipien und Kriterien nimmt in vielen Bereichen der Sozialen Arbeit schon jetzt einen hohen Stellenwert ein. Diese Ökonomisierung zielt auf die Implementierung marktanaloger und wettbewerbsorientierter Organisationsprinzipien, um die öffentlichen Sozialaufgaben zukünftig vor allem nach Effektivitäts- und Effizienzkriterien auszurichten. Was bedeutet die Ökonomisierung für das Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe - ändern sich ihre fachlichen Leitorientierungen? Sind sie lediglich das Resultat äußerer Anpassungszwänge oder bieten sich auf dieser Grundlage Chancen für eine Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe? Der Band nimmt eine grundlegende Standortbestimmung zu diesen Fragestellungen vor. Auf der Basis einer analytischen Rekonstruktion dieser Vorgänge werden die Perspektiven für eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendhilfe diskutiert. difu

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188 S.

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Soziale Praxis