Zur Entwicklung des Umweltschutzes in der Russischen Föderation.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Berlin

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0012-1304

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IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107

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Abstract

Der Transformationsprozeß in Rußland hat bislang nicht zu einer Verbesserung des Umweltschutzes geführt. Die Lufftverschmutzung hat sich in den letzten Jahren wegen des starken Produktionsrückgangs zwar deutlich vermindert, jedoch sind die industriellen Schadstoffemissionen in erheblich geringerem Maße gesunken als die Industrieproduktion. Die Einleitung unzureichend gereinigter Abwässer ist seit 1989 trotz der rückläufigen Produktionsentwicklung sogar konstant geblieben. Nur schwer zu bewältigen sind die durch die Vernachlässigung des Umweltschutzes in der Vergangenheit entstandenen ökologischen Probleme. Ein erheblicher Teil der Grundwasservorkommen ist gravierend mit Schadstoffen kontaminiert; die großen Mengen toxischer und nuklearer Abfälle werden überwiegend auf unzureichend gesicherten Deponien gelagert. Für eine Sanierung dieser Altlasten und die Bereitstellung hinreichend sicherer Deponiekapazitäten ist ein großer Kapitalaufwand erforderlich. Die Umweltinvestitionen waren 1993 wie bereits im Vorjahr um 20 vH niedriger als 1991, ihr Anteil an den gesamten Investitionen betrug 2,4 vH. Die 1991 eingeführten Abgaben für Umweltverschmutzung sind wegen der unzureichenden Anpassung der Abgabesätze an die Inflation bis jetzt nahezu wirkungslos geblieben.

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Wochenbericht

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Nr.14

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S.292-298

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