Gute Straßen in Stadt und Dorf.
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DE
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Berlin
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1863-7728
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ZLB: Kws 305/208
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Abstract
Die Kunst des Entwerfens führt nicht zwangsläufig zu funktional gelungenen, gut gestalteten und verkehrssicheren Straßen, Plätzen und Verkehrsanlagen. Die geltenden Entwurfsregelwerke lassen notwendigerweise Spielräume zu und entsprechen je nach Ausgabejahr nicht unbedingt dem aktuellen "State of the Art". Neue Mobilitätsformen und -praktiken sowie neuere, weitergehende Anforderungen an die Gestaltung aus sportlich-gesundheitlicher, künstlerisch-ästhetischer, klimatisch-ökologischer, sozialer und auch kommerzieller Sicht treten zunehmend neben die "klassischen" verkehrlichen Ansprüche der verschiedenen Verkehrsarten an den Straßenraum. Der Abwägungsprozess im Zuge von Entwurfsplanungen bringt daher vielfältige, teils widersprechende Anforderungen mit sich. Bei Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten und spezifischen Interessen können relevante Qualitätsmerkmale im Hinblick auf Verkehrssicherheit und Straßenraumgestalt verloren gehen. Gleichzeitig sind Planende, Planungsbeteiligte und über Entwurfsplanungen Entscheidende häufig so stark in das "Tagesgeschäft" eingebunden, das sie allenfalls zufällig dazu kommen, gut gestaltete Straßen als solche zu identifizieren oder gar vor Ort gezielt in Augenschein nehmen zu können. Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. ein neues Format geschaffen, mit dem gut gestaltete Straßen und Plätze in Deutschland bekannt gemacht werden sollen.
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S. 51-60
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Difu-Impulse; 8/2018