Die Bauern in Oberwiera. Landwirtschaft im Sächsisch-Thüringischen 1945 bis 1990. 2. Aufl.

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ZLB: 2002/1494

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Abstract

Manfred Kipping, 1931 in einer Bauernfamilie geboren, mit bäuerlichen Vorfahren väter- wie mütterlicherseits, selbst als Landwirt auf dem väterlichen Pachthof tätig, ist es wie allen Landwirten seiner Generation in der DDR nicht vergönnt gewesen, als selbstständiger Bauer zu arbeiten. 1960, nach dem Zwangseintritt aller Bauern in Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG), sieht er nur eine Perspektive als Genossenschaftsbauer. Was ihm bleibt, ist die Liebe zur Landwirtschaft, auch ohne das Wörtchen "eigene". Dafür setzt er sich nochmals auf die Schulbank, lässt sich zum LPG-Vorsitzenden machen und setzt seine Kraft für die wirtschaftliche Stärkung der Genossenschaft ein. Alle staatlichen Einflüsse und Eingriffe in seinen Tätigkeitsbereich bemisst er danach, ob sie diesen seinen Vorstellungen förderlich sind oder entgegenstehen, und handelt danach. So führt er die LPG "Freundschaft" Oberwiera bis in die Wendejahre und kann sich deren wirtschaftlichen Erfolg - nun als Agrargenossenschaft e.G. Oberwiera - mit als sein Verdienst anrechnen. Seine Geschichte und die der Bauern von Oberwiera steht für viele andere Schicksale im Osten Deutschlands. Damit sie in der heutigen Zeit, die auch hier wieder Bauern kennt, nicht vergessen wird, hat er sie aufgeschrieben. difu

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255 S.

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