Staatstreue und Interessenvertretung. Studien zur Soziologie und Sozialgeschichte des deutschen Beamtentums und der Beamtenverbandsbewegung bis zur Novemberrevolution.
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SEBI: 89/1367
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Die Beamten im preußisch-deutschen Obrigkeitsstaat genossen staatsbürgerliche Rechte, die etwa Arbeitern zustanden, nur als Farce. Als "Vasallen des Staates" entstand in ihnen eine besondere sozialpsychologische Disposition: "Ich habe hier ein Amt und keine Meinung". Der Autor untersucht die rechtlichen und politischen Bedingungen und die (disziplinarischen) Herrschaftsmittel des Staatsapparates, die Besoldungsleiter und die Arbeitsstrukturen, die auf dem historischen Substrat fehlender demokratischer Traditionen im quasi-feudalisierten höheren Bürgertum eine pseudomilitärische Disziplin innerhalb der Beamtenhierarchie am Leben erhielten. Dennoch blieb die Beamtenschaft als Kaste mit einem besonderen Sozialprestige behaftet. Die Formen der Interessensvertretung der Beamten, die der Autor fallstudienartig untersucht, blieben daher der Wahrung des sozialen Sonderstatus verpflichtet und hatten trotz beachtlichen Organisationsgrades nur kosmetische Erfolge. 1918 wurde die Chance zur Beseitigung des beamtenideologischen Überbaus vertan. wev/difu
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Beamter, Interessenvertretung, Sozialgeschichte, Verbandsgeschichte, Beamtenrecht, Einkommen, Bürokratie, Arbeit, Verwaltung, Verwaltungsrecht, Kommunalbediensteter, Institutionengeschichte, Politik, Verband
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Hamburg: Dr.Kovac (1988), 416 S., Abb.; Tab.; Lit.(Diss.; FU Berlin 1988)
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Beamter, Interessenvertretung, Sozialgeschichte, Verbandsgeschichte, Beamtenrecht, Einkommen, Bürokratie, Arbeit, Verwaltung, Verwaltungsrecht, Kommunalbediensteter, Institutionengeschichte, Politik, Verband