Von der gespaltenen zur sozialen Stadt. Strategien einer integrierten Entwicklung für benachteiligte Stadtquartiere. Ein Konzept für Berlin-Oberschöneweide.

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Dortmund

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ZLB: 2001/419-4

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Abstract

Die Arbeit will auf Grundlage theoretischer Überlegungen, praxisorientierter Befunde aus NRW und Hamburg sowie empirischer Erkenntnisse aus der Fallstudie Berlin-Oberschöneweide grundlegende Merkmale einer integrierten Quartiersentwicklung herausarbeiten, deren spezifische Organisations- und Kommunikationsstrukturen ermitteln sowie lokale Strategie-Bausteine konzipieren. In einzelnen Schritten wird das Phänomen "benachteiligte Stadtquartiere" mit seinen gebietsspezifischen Erscheinungsformen und charakteristischen Problemlagen erläutert, Ursachen für eine verstärkte Konzentration marginalisierter Gruppen im Stadtraum und der Entstehung benachteiligter Stadtquartiere erörtert, Instrumente und Strategien, die im Rahmen der Stadterneuerung zur Stabilisierung und Entwicklung benachteiligter Quartiere zur Anwendung kommen, vorgestellt. Die Erkenntnisse werden am Ostberliner Stadtteil Oberschöneweide überprüft. Das Entwicklungskonzept besteht aus dem quartiersunspezifischen Kernelement "Stadtteilkoordination und Dialogmanagement" mit zwölf Strategie-Bausteinen, die auf die Problemlagen in Oberschöneweide zugeschnittenen sind. Resümierend werden den gesellschaftlichen Herausforderungen einer fortschreitenden Spaltung von Stadt und der multiplen Benachteiligung einzelner Stadtquartiere Handlungsperspektiven für die "soziale Stadt" gegenübergestellt. goj/difu

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VIII, 198, XXIV S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Blaue Reihe; 104