Die Strategien der deutschen Bahnreform und Diskussionen um die Entwicklungstendenzen des liberalisierten Eisenbahnsektors - eine Untersuchung aus diskursanalytischer Perspektive.
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Datum
2007
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DE
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Heidelberg
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Zusammenfassung
Zunächst wird als Ansatzpunkt für eine erweiterte Perspektive vorgeschlagen, den Begriff Diskurs in der durch Foucault geprägten Verwendungsweise in die Verkehrsgeographie einzuführen. In der Arbeit wird auch an die Handlungstheorie von Giddens angeknüpft. Im Hinblick auf die Bahnreform mit ihren Elementen Bahnstrukturreform und Regionalisierung stehen zunächst Makro-Diskurse im Vordergrund: der Liberalisierungsdiskurs und der Regionalisierungsdiskurs. Vor dem Hintergrund des mit der Bahnstrukturreform revidierten rechtlich-institutionellen Rahmens haben sich verschiedene Konflikte ergeben, von welchen für eine nähere Untersuchung die Diskussion um die "Trennung von Netz und Betrieb" sowie diejenige um den "InterRegio" ausgewählt wurden. Für die Diskussion um die "Trennung von Netz und Betrieb" ist dies eine Wissensstruktur, die als Integrationsdiskurs bezeichnet wird, in der Diskussion um den InterRegio wird hier von einem Gewährleistungsdiskurs gesprochen. Zunächst wird die Struktur dieser Diskurse dargestellt, und im Anschluss daran auf der Mikro-Ebene, wie diese Wissensstrukturen in den beiden genannten Diskussionen durch die Konfliktparteien aufgegriffen und fortgeführt wurden. Die Regionalisierung als dritte Reformstrategie bündelt sowohl formelle als auch materielle Aspekte und stützt sich auf verschiedene Makro-Diskurse. Die Diskussionen um die Regionalisierung, die an den Beispielen Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt dargestellt werden, zentrieren vorwiegend die materiellen Aspekte dieser Reformstrategie.
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
391 S.