Erwartete freifallende Flächen in der Landwirtschaft. Chance für eine naturnähere Landnutzung?

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Bonn

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ZLB: 97/2002-4
BBR: Y 882/34

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Abstract

In Regionen mit ungünstigen naturräumlichen und agrarstrukturellen Standortqualitäten ist mittelfristig mit verstärkten Extensivierungen bis zu dauerhafter Aufgabe von bewirtschafteten Flächen zu rechnen. In einem indikatorengestützten Modell werden diese Regionen gekennzeichnet. Besonders in Teilen der Mittelgebirgsräume und im Nordosten der Bundesrepublik führt diese Entwicklung zu einer Verschärfung sozioökonomischer Probleme, stellt zugleich aber auch eine Chance für flächendeckenden Landschafts- und Naturschutz dar. Solche Nutzungsänderungen verstärken den Trend der Segregation in funktionalisierte Schutz- und Schmutzlandschaften. Es werden regional differenzierte Entwicklungsstrategien diskutiert, die im Spannungsfeld zwischen Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft, drohender passiver Sanierung und Erfordernissen des Naturschutzes stehen. Neben einer konsequenteren Integration von Naturschutz- und Agrarpolitik muß auch Raumordnung verstärkt ihren Auftrag zur Ressourcensicherung wahrnehmen und dabei eine Mindestausstattung an Infrastruktur in Rückzugsregionen mit besonderen Strukturschwächen berücksichtigen. - Do.

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S. 28-36

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Schriftenreihe des Deutschen Rates für Landespflege; 67