Sechs Jahre europäisches Städtenetzwerk CLIP - Der Beitrag der Kommunen für die europäische Integrationspolitik.
Deutscher Städtetag
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Bandtitel
Herausgeber
Deutscher Städtetag
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
2193-5491
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 860 ZB 6641
BBR: Z 212
IRB: Z 76
BBR: Z 212
IRB: Z 76
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Einwanderung war und bleibt aus demographischen Gründen wichtig für die Entwicklung von Städten und Gemeinden. Derzeit leben mehr als 47 Millionen Ausländer in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Das sind zehn Prozent der Bevölkerung Europas. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren steigen und damit die Zusammensetzung der städtischen Bevölkerung wesentlich verändern. Kommunen verfügen über reiche Erfahrungen mit der Integration einer hochgradig heterogenen und kulturell vielfältigen Bevölkerung. Sie sind daher Kompetenzzentren für die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Integration und verbesserten Partizipation von Zuwanderern und ethnischen Minderheiten. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben damit begonnen, integrationspolitische Konzepte zu entwickeln, die als ämterübergreifende Aufgabe auf lokaler Ebene umgesetzt werden. In dem Beitrag wird in diesem Zusammenhang das Beispiel der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart beschrieben. Stuttgart ist mit einem Migrantenanteil von 40 Prozent eine "Einwanderungsstadt". Bereits vor zehn Jahren wurde die Integrationspolitik neu ausgerichtet. Mit dem "Bündnis für Integration" zur Förderung der Partizipation und Chancengleichheit für alle wurde ein umfassendes Integrationskonzept verabschiedet. Außerdem wird in dem Beitrag das Städtenetzwerk "Cities for Local Integration Policies for Migrants (CLIP)" vorgestellt, das im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats (KGRE) und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) ins Leben gerufen wurde und dem Erfahrungsaustausch dient. In dem Netzwerk arbeiten 36 mittlere und große Städte aus 22 europäischen Städten zusammen. Bisher sind vier Forschungsmodule zu unterschiedlichen Themen im Rahmen von Fallstudien durchgeführt worden. Die Ergebnisse der Studien zu: "Wohnen und Integration von Migranten", "Gleichstellung und Diversität bei Beschäftigung und Dienstleistungen", "Interkulturelle Politik und Intergruppenbeziehungen mit dem Schwerpunkt Muslime" sowie "Unternehmertum von Migranten" bieten ein breites Spektrum von innovativen Maßnahmen, Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Beispielen.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Städtetag aktuell
Ausgabe
Nr. 9
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Seiten
S. 6-7