Die Weichen richtig stellen. Abfallwirtschaft.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Seit der im Jahr 2005 in Kraft getretenen Technischen Anleitung (TA) Siedlungsabfall sind in Deutschland zunehmend Kraftwerke für Ersatzbrennstoffe (EBS) gebaut oder geplant worden. Auch die Mitverbrennung von Abfällen in Kraftwerken und in der Zementindustrie hat zugenommen, und die Kapazitäten der Restabfallbehandlung in mechanischen Sortieranlagen (MA) oder Müllverbrennungsanlagen (MVA) wurden erhöht. Mittlerweile braucht kein Abfall mehr zwischengelagert werden, denn die Kapazitäten reichen aus. Eine Prognos-Studie greift das in Fachkreisen schon diskutierte Problem der Überkapazitäten bei der Müllverbrennung und energetischen Verwertung auf und zeichnet in diesem Zusammenhang realistische Szenarien bis zum Jahr 2020. Der Studie liegen zwei Szenarien zugrunde. Beide sind von den Recyclingquoten abhängig. Das eine Szenario geht von kaum sinkenden Quoten aus. Das zweite Szenario setzt dagegen voraus, dass sich Deutschland den ressourcen- und klimapolitischen Herausforderungen stellt und deshalb die stoffliche Verwertung um rund 33 Prozent erhöht und die Abfallvermeidung verstärkt. In dem Beitrag wird ausgehend von diesem Szenario dargelegt, dass sich das Ziel durch Ökodesignprodukte und ein besseres Ressourcenmanagement sogar übertreffen ließe. Außerdem schafft die stoffliche Verwertung bis zu sieben Mal mehr Arbeitsplätze als die Abfallverbrennung, so dass Investitionen in neue MVA nicht angeraten sind. Wichtiger wäre es auch, die Potenziale der Abfallvermeidung durch effektive regionale Förderprogramme auszuweiten.
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Journal
Der Gemeinderat
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Nr. 5
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S. 48-49