Kartierung des anthropogenen Lagers. Eine neue Planungsgrundlage zur Optimierung der Sekundärrohstoffwirtschaft in Deutschland wurde erarbeitet.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

Deutschland hat ein enormes Vermögen in Form von Bauwerken, Infrastrukturen und sonstigen langlebigen Gütern angehäuft. Hierin befindet sich ein wertvolles Sekundärrohstoffreservoir - ein anthropogenes Materiallager. Es ist als Kapitalstock der Zukunft zu begreifen, den es systematisch zu bewirtschaften gilt. In der überwiegend Input-dominierten Ressourceneffizienzdiskussion findet dieser Kapitalstock nur wenig Beachtung. Eine Ursache hierfür ist Größe und Zusammenstellung dieses Materiallagers sowie über dessen Veränderungsdynamik. Dieses Wissen zu erweitern, war Anliegen eines Vorhabens des Umweltbundesamtes (UBA). Im Ergebnis liegt nun ein differenziertes Bild über Materialflüsse und Materialbestände vor, die in langlebigen Gütern in Deutschland gebunden sind und von diesen ausgelöst werden, sowie ein Konzept, das Grundlagen zum Aufbau eines langfristigen Monitorings des anthropogenen Lagers durch eine kontinuierliche Fortschreibung von Bestandsveränderungen liefert.

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Nr. 4

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S. 4-10

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