Die Geister zum Tanzen bringen. Landwirtschaft, ländlicher Raum und Wohnen.
Juventa
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Bandtitel
Herausgeber
Juventa
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Weinheim
Sprache
ISSN
0342-2275
ZDB-ID
Standort
ZLB
Dokumenttyp
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Autor:innen
Zusammenfassung
Was hat Landwirtschaft mit Wohnen zu tun? Historisch gesehen war der bäuerliche Betrieb des Ganzen Hauses eine Einheit von Wirtschaft und Familie, von Arbeit und Leben. Aber auch heute wird diese Beziehung wieder virulent. Der Autor nennt englische Quellen, wonach Wohnen und Landwirtschaft auch heute noch (oder wieder) zusammenhängen. Wie organisieren sich Dörfer, wenn sie noch landwirtschaftlich geprägt sind und welche Bedeutung hat Wohnen auf dem Dorf, wenn diese Landwirtschaft nicht mehr dominant ist? Die Situation auf dem Land hat sich grundlegend verändert. Zum einen hat sich die landwirtschaftliche Produktionsweise verändert. Bauernhöfe sind Betriebe, wo gearbeitet wird, selten gewohnt wird. Zum anderen ziehen Menschen auf das Dorf, die keinen Bezug zur Landwirtschaft haben, dort nur wohnen, aber in den Städten arbeiten. Oder Dörfer sterben, weil sie für eine zukünftige Bewohnerschaft nicht gerüstet sind und unattraktiv sind und dann ein Gemeinschaftsleben nicht mehr organisiert werden kann. Aber es gibt auch eine Entwicklung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Menschen sich zunehmend mit Landwirtschaft wieder beschäftigen, die nie traditionelle Bauern waren. Der Autor fordert deshalb, neue Ansätze zu entwickeln. Er nennt dazu Beispiele aus den USA. In Deutschland entstehen Bürgeraktiengesellschaften; bei der solidarischen Landwirtschaft wird dies besonders deutlich. Es geht um veränderte politische Rahmenbedingungen, die diese Revitalisierung der Landwirtschaft auch jetzt schon befördern.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Theorie und Praxis der sozialen Arbeit
Ausgabe
Sonderh.
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Seiten
S. 109-114