Sozialhilfe und kommunale Beschäftigungsförderung Exklusionstendenzen in Österreich, Deutschland und Dänemark.

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Göttingen

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ZLB: 2004/1218

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Abstract

Anhand von drei Fallstudien aus Österreich, Deutschland und Dänemark werden aktuelle Ausgrenzungstendenzen in den Systemen von Sozialhilfe und kommunaler Beschäftigungsförderung untersucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob durch die in den letzten Jahren für die europäische Arbeitsmarktpolitik zu beobachtende Tendenz der zunehmenden Anwendung von "aktivierenden Methoden" bei der Beschäftigungsförderung für Sozialhilfeempfänger eine Veränderung der Zugangsbedingungen zu den Sozialhilfesystemen bewirkt. Die Systeme von Sozialhilfegewährung und Beschäftigungsförderung der drei untersuchten Staaten unterscheiden sich in wesentlichen Punkten, aber auch innerhalb der einzelnen Staaten lassen sich große Unerschiede zwischen der in den jeweiligen kommunalen Gebietskörperschaften vorherrschenden Praxis feststellen; in Österreich kommen hier, da es keine nationale Sozialhilfegesetzgebung gibt, Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern hinzu. Die in den Fallstudien präsentierten Untersuchungen der Situation in Graz und Göttingen sowie in Greve und Rougso können aus diesem Grund nur einen jeweils beigrenzten Ausschnitt der in dem jeweiligen Staat vorzufindenden Praxis beleuchten. difu

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240 S.

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