Langsamer und flüssiger fahren. Niedriggeschwindigkeitsszenarien und ihre Wirkungen.

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CH

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Zürich

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ZLB: 95/1273-4
BBR: C 24 099

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S
FO

Abstract

In einer vorher/nachher-Analyse verschiedener Straßenkategorien wurden die Auswirkungen des Abbaus von Geschwindigkeitsspitzen und von Geschwindigkeitsverminderungen untersucht. Untersuchungsmerkmale waren die Lärm- und Stoffemissionen, Fahrverhalten, Verkehrssicherheit, Kraftstoffverbrauch und Akzeptanz. V.a. in Bezug auf Stickstoffemissionen und Lärmimmissionen und auf Verkehrssicherheit werden deutliche Verbesserungen erreicht. Diese sind besonders groß inverkehrsberuhigten Bereichen von Wohnquartieren, wo die N0x- Emissionen um bis zu 50% sanken. Der Verkehrslärm ging dort um Werte zwischen 2-8 dB(A) wahrnehmbar zurück. Positive Wirkungen sind auch auf inner- und außerörtlichen Hauptverkehrsstraßen sowie auf Autobahnen zu erwarten, allerdings sinkt die Akzeptanz von Geschwindigkeitsreduzierungen bei letzteren stark ab. Als "günstig bis neutral" werden die Wirkungen auf den Kraftstoffverbrauch und auf CO2-Emissionen bewertet. Bei Emissionen von Dieselruß und bei der Reisezeit traten leichte Verschlechterungen auf, allerdings stellt die Studie in Aussicht, daß diese mit verbesserten Konzepten aufgefangen werden können. Aus dem Niedriggeschwindigkeitsszenario ergibt sich somit, daß die trotz technischer Verbesserungen noch in absehbarer Zeit kritischen Luft- und Lärmbelastungen sowie die Unfallzahlen bedeutend gesenkt werden können. eh/difu

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124 S.

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Berichte des NFP "Stadt und Verkehr"; 61