Baulücken schließen? - Eine Umfrage in NRW.
Heymann
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Heymann
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DE
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Köln
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0038-9048
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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212
BBR: Z 212
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Abstract
Für eine Strategie der nachhaltigen Stadtentwicklung, bei der die städtebauliche Innenentwicklung eine wesentliche Rolle spielt, ist die Schließung von Baulücken eine wichtige Möglichkeit der Bauflächenbereitstellung. Vor allem die Ausnutzung bereits vorhandener Infrastruktureinrichtungen spricht dafür, die Schließung von Baulücken im innerstädtischen Zusammenhang zu verfolgen. Um die Baulückenpotenziale im Land Nordrhein-Westfalen besser abschätzen zu können, hat die Universität Bonn im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr Ende des Jahres 2005 eine landesweite Umfrage bei allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden mit einer Rücklaufquote von rund 70 Prozent durchgeführt. Außerdem wurden wesentliche Hemmnisse an Hand von acht ausgewählten Fallstudien herausgearbeitet. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Umfrage und der Fallstudien vorgestellt. Bei ungefähr 78.500 Baulücken mit insgesamt 7.100 ha existiert ein hinreichend großes Potenzial für die städtebauliche Innenentwicklung. Die zentrale Restriktion ist die mangelnde Verkaufs- und Verwertungsbereitschaft der Eigentümer. Aus der Bewertung der Strategien geht hervor, dass eine intensive Kommunikation mit den Bauherren eine erfolgversprechende und häufig eingesetzte Strategie ist. 108 der 271 Gemeinden, die geantwortet haben, verfügen über ein Baulückenkataster und setzen dieses Instrument ein. Abschließend wird erklärt, dass eine grundlegende Änderung der steuerlichen Rahmenbedingungen für ungenutzte Grundstücke eine wahrnehmbare Wirkung auf die ökonomische Inwertsetzung von Baulücken ausüben könnte. difu
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Der Städtetag
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Nr. 3
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S. 34-36