Denkmale als Inszenierungen im öffentlichen Raum. Ein Blick auf die gegenwärtige Denkmalproblematik in der Bundesrepublik Deutschland aus denkmalpflegerischer und medienwissenschaftlicher Sicht.
Leppin
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DE
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Köln
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ZLB: 99/762
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DI
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Abstract
Der kunstgeschichtlichen und mit Mitteln der Theater- und Medienwissenschaft operierenden Untersuchung liegt die These zugrunde, daß im Umgang mit Denkmalen in der Bundesrepublik seit geraumer Zeit ein grundlegender Wandel zu konstatieren ist, der im Endresultat auf eine selektive und manipulative Verfälschung der Denkmal- und Geschichtslandschaft hinausläuft. Verifiziert wird die These an ausgewählten Beispielen aus den letzten zehn Jahren, vor allem anhand der seit der Wiedervereinigung in Angriff genommenen Projekte. Diese sind thematisch zusammengestellt unter den Überschriften: Die Re-Inszenierungswelle verlorengegangener Denkmale (u.a. Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, Dresdner Frauenkiche, Berliner Reichstag, die Quadriga auf dem Brandenburger Tor); Architektur als Kulisse: Die Re-Inszenierung der 'schönen deutschen Stadt' (Nürnberg, Frankfurt/Main, Knochhaueramtshaus in Hildesheim, Marktplatz in Mainz); Die Demontage der Vergangenheit: Das Schleifen von historisch-politischen Denkmalen (DDR-Denkmale, Palast der Republik u.a.), problematische neue Denkmalinszenierungen (Neue Wache in Berlin, Holocaust-Mahnmal). Ein Schlußkapitel setzt die einzelnen Fallbeispiele und die an ihnen getroffenen Aussagen zueinander in Beziehung und fragt nach Erklärungsmodellen für die "Bereinigung" der Geschichte durch Inszenieren, für das Re-Inszenieren und Schleifen von Denkmalen, für die neue Hinwendung zur Geschichte als Flucht vor der Geschichte, für die Nostalgie in Städtebau und Denkmalpolitik, für den Einfluß der neuen Medienwelt auf die Inszenierung des öffentlichen Raums. goj/difu
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654 S., Anh.
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Kunstgeschichte; 1