Fertilitätstrends in Europa: Neue Ausdifferenzierungen?
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
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DE
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Wiesbaden
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1869-3458
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ZLB: 4-Zs 5890
BBR: Z 463
BBR: Z 463
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Abstract
Die wichtigste Erkenntnis der Betrachtungen dürfte sein, dass es in einigen Ländern zu einem Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit gekommen ist. Das betrifft die Niedrig-Fertilitäts-Regionen in Süd- und Osteuropa, es gibt aber auch eine Reihe von Ländern, in denen das Geburtenniveau unverändert geblieben ist. Damit haben in Europa neue Ausdifferenzierungsprozesse begonnen. Allerdings ist noch zur Vorsicht bei der Bewertung zu raten. Die Nachhaltigkeit von Fertilitätsveränderungen kann mit einem gewissen zeitlichen Abstand letztlich erst dann überprüft werden, wenn die Daten nach Geburtsjahrgängen vorliegen. Ein eindeutiges regionales Muster lässt sich nur hinsichtlich der nordischen Länder, zu denen in aller Regel noch Frankreich hinzukommt, erkennen. In Nordeuropa finden sich die höchsten zusammengefassten Geburtenziffern, die Entkoppelung von Ehe und Geburt der Kinder ist am weitesten fortgeschritten und die Frauen sind, wenn sie ihre Kinder zur Welt bringen, durchschnittlich älter als im übrigen Europa.
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Bevölkerungsforschung aktuell
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Nr. 1
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S. 2-10