Altersmigration und Gesundheitstourismus als Treiber regionalen Strukturwandels (AlGeTrei). IBH-Projekt im Rahmen der 4. Leistungsvereinbarung IBK-IBH 2014-2017.

Fredersdorf, Frederic/Jüster, Markus/Rebitzer, Fabien/Schiemenz, Cathrin
Cuvillier
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Datum

2017

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Herausgeber

Cuvillier

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Göttingen

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 165/233

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Altersmigration - in Anlehnung an US-amerikanische Verhältnisse auch "Floridarisierung" genannt - bezeichnet ein international wahrzunehmendes Wanderungsphänomen, bei dem sich ältere Menschen nicht mehr dauerhaft an ihren ursprünglichen Wohnsitz gebunden fühlen, sondern verstärkt zu sog. Sehnsuchtsorten ziehen. Diese oft in ländlichen Gebieten anzutreffenden Orte zeichnen sich durch besondere klimatische und/oder landschaftliche Reize aus. Bei leistbarer Lebenserhaltung halten sie für die Zielgruppe eine gute Infrastruktur diverser (Gesundheits-)Dienstleistungen vor, bieten gewisse Sozial- und Kulturaktivitäten an und versprechen Ruhe und Erholung. Derart attraktive Destinationen üben einen zunehmenden Reiz als Alterswohnsitz aus, weil für ältere Menschen soziale und familiäre Bindungen brüchiger, urbane Gebiete unattraktiver oder weniger gut bezahlbar werden. Altersmigration ist seit einigen Jahren zu beobachten. Der dadurch verstärkte demographische Veränderungsprozess wirkt sich in landschaftlich und infrastrukturell attraktiven Kommunen gravierend aus und verursacht bis dato kaum untersuchte ökonomische und soziale Folgen. Nicht immer entstehen durch Altersmigration positive Effekte. Sie kann den betreffenden Gemeinden und Regionen Vorteile bringen, stellt sie aber auf jeden Fall vor neue Herausforderungen. Das betrifft etwa das Zusammenleben der Generationen, Anforderungen an die vorhandene Infrastruktur, an das Angebot altersaffiner Service-Dienstleistungen, die Entwicklung des Tourismus bzw. Gesundheitstourismus u.v.a.m. Frage ist, inwiefern Altersmigration in exemplarischen Kommunen auszumachen ist, wie sich die Schnittstelle zum Gesundheitstourismus darstellt und sich Gemeinden auf den skizzierten Wandlungsprozess einstellen können.

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Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

VIII, 131 S.

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Serie/Report Nr.

Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Schriftenreihe; 4

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