Das Problem von Flurbereinigung und Aussiedlung im Rahmen des agrarsozialen Wandels der Gegenwart - dargestellt am Beispiel des Prümer Kalkgebietes.
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1975
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SEBI: 76/3049
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Zusammenfassung
Die Flurbereinigung ist in allen Gemarkungen des Untersuchungsgebietes durchgeführt worden oder steht unmittelbar bevor. In ihrer Wirkung auf Veränderung der Betriebsgrößenstruktur und Arrondierung der Nutzflächen zeigen die jüngeren Flurbereinigungen eine höhere Effizienz als früher; trotzdem bleibt eine Vielzahl von Übergangsbetrieben mit unsicherer Zukunft und eine große Anzahl von Nebenerwerbsbetrieben für die Agrarstruktur kennzeichnend. Maßnahmen der Flurbereinigung und der Aussiedlung sind daher als unwirtschaftlich abzulehnen, weil die Einkommenssituation nicht befriedigend werden kann. Vielmehr wird sich die Tendenz verstärken, daß zahlreiche Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft ausscheiden und existenzfähige Großbetriebe geschaffen werden. Damit zeichnet sich auch ein Wandel von der landwirtschaftlichen Monostruktur zu vielseitiger Wirtschaftsstruktur ab. Industrialisierung, Ausbau des Fremdenverkehrs und infrastrukturelle Maßnahmen prägen zunehmend das Landschaftsbild sowie die Wirtschafts- und Sozialstruktur.
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Gummersbach: Arutz (1975), 223 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(math.-naturwiss.Diss.; Köln 1975)