Low Carbon Logistics. Nachhaltige Logistiklösungen für die letzte Meile in Klein- und Mittelstädten.
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DE
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München
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0020-9511
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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
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Abstract
In den vergangenen Jahren hat der Güterverkehr in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund der steigenden Wirtschaftskraft und zunehmender globaler Handelsbeziehungen stetig zugenommen. Hinzu kommt ein verändertes Einkaufsverhalten. Der Online-Handel hat einen Boom der Paketzustellungen ausgelöst. Dabei bestellen nicht nur Privatkunden immer häufiger über das Internet, sondern auch der Einzelhandel setzt zunehmend anstatt teurer Lagerflächen auf kleinteilige just-in-time Warenlieferungen. Hingegen ist der stetig wachsende Güterverkehr schon heute für sieben Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Besonders betroffen sind die Innenstädte der Metropolen, aber auch in touristisch geprägten kleinen und mittleren Städten wird der Güterverkehr zum Problem, wenn Besucher sich durch den zunehmenden Frachtverkehr gestört fühlen und fernbleiben. Außerdem droht als Folge negativer Umweltwirkungen die Gefahr, dass Prädikate wie Kur- oder Heilbad entzogen werden. Laut eines Berichts des International Trade Forums könnte bis zum Jahr 2050 eine fast vierfache Steigerung des Güterverkehrs stattfinden. Die Städte sind deshalb angehalten, nachhaltige Logistiklösungen für die Transportinfrastruktur zu entwickeln. In dem EU-Projekt "Low-Carbon Logistics (LCL)" arbeiten Partner aus Schweden, Deutschland, Litauen und Polen grenzüberschreitend an Lösungen, um den Güterverkehr in Klein- und Mittelstädten umweltfreundlicher zu gestalten. Ein Ziel des Projekts ist es, konkrete Maßnahmen in Pilotstädten zu implementieren. Hierfür wurde ein "Zehn-Schritte-Programm" zur Umsetzung von CO2-armen Logistiklösungen entwickelt. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Maßnahmen des Kurorts Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern näher beschrieben.
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Internationales Verkehrswesen
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Nr. 2
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S. 34-36