Die Migration als Belastungsfaktor türkischer Familien. Auswirkungen auf die soziale Identität und das Familiensystem.

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Hamburg

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ZLB: 97/1602

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DI

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Abstract

Die Zeit, in der man Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland willkommen hieß und gerne beschäftigte, ist längst vorbei. Es scheint eine Krise der Ausländerbeschäftigung offensichtlich zu werden, in der die Ausländer körperlich nicht mehr das verrichten können wie einst. Sie sind von Arbeitslosigkeit und von körperlichen Verschleißerscheinungen überdurchschnittlich betroffen. In Zeiten der wirtschaftlichen Rezession sind sie Sündenbock der Politik und des Alltags. In der interkulturell angelegten Arbeit werden einheimische Türken in Istanbul und türkische Migranten in Hamburg auf der Grundlage ihres Familienstatus (Vater, Mutter, Tochter und Sohn) anhand verschiedener (innerfamilialer) Fragestellungen untersucht. Zielsetzung des empirischen Teils der Arbeit ist es, eine differenzierte Auskunft zu geben, in welchem Maße welche Statusträger unter den türkischen Migranten im Vergleich zu Einheimischen in der Türkei Unterschiede aufweisen. Zur Frage der innerfamiliären Dynamik wird der Nachweis erbracht, daß mit einem soziokulturellen Wechsel das Ausmaß der psychosozialen und gesundheitlichen Belastungen in türkischen Familien sich derart verändert, daß sich eine absteigende Gefühlsbindung abzeichnet. sg/difu

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210 S.

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