Schutz des Bodens.

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Bonn

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ZLB: 99/404

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Abstract

In den modernen Industriegesellschaften hat der Bezug zum Boden stark abgenommen. Die Wechselwirkungen des Bodens mit den Lebenselementen Luft und Wasser werden weitgehend außer acht gelassen. Allerdings ist zu konstatieren, daß der Schutz der Böden in Agrar- und Erholungslandschaften, auch als Voraussetzung für eine verläßliche Wasserversorgung, zunehmend zu einem zentralen Element des Umweltschutzes und der Umweltforschung geworden ist. Das wird um so entscheidender, da auch in Industrieländern mit häufig günstigen natürlichen Standortbedingungen erste Anzeichen für Schädigungen der verfügbaren Bodenressourcen bestehen, die mittel- bis langfristig ernsthafte Gefährdungen nach sich ziehen können. Da Böden Struktur- und Funktionselemente von terrestrischen Ökosystemen sind, sind sie für alle Formen externer Eingriffe oder Belastungen offen, wie z.B. Veränderungen der Strahlung, Veränderungen des Niederschlags- oder Temperaturregimes, Änderungen der Atmosphärenzusammensetzung oder ganz besonders Veränderungen der Landnutzung. Bei einer sehr intensiven agrarischen Nutzung besteht immer das Risiko, daß die Belastungen durch eine nicht standortangepaßte Nutzung die Belastbarkeit des Bodens überschreiten. Die Beurteilung, wann Veränderungen in Böden nicht mehr im Kompensationsbereich der internen Regelmechanismen liegen, ist jedoch nicht in allen Fällen eindeutig möglich. Es muß also im Sinne der Vorsorge Methoden der Risikoabschätzung geben. difu

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XI, 157 S.

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Umweltschutz - Grundlagen und Praxis; 4