Power to gas. Chancen und Risiken für kommunale Unternehmen.

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Berlin

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ZLB: Kws 271,6/15

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Abstract

Die Energiewende bedeutet nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Sie impliziert auch einen Umbau der Energieversorgung. Denn die Volatilität in der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bedeutet, dass Strom nicht immer bedarfsgerecht erzeugt wird. In diesen Situationen können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um Erzeugung und Verbrauch miteinander zu harmonisieren. Ein vielversprechendes Konzept hierfür ist Power to Gas: Strom aus erneuerbaren Quellen wird in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas umgewandelt und anschließend im Erdgasnetz gespeichert. Mithilfe dieser Methode ist Strom aus erneuerbarer Erzeugung örtlich und zeitlich flexibel nutzbar. Einmal im Gasnetz gespeichert, kann die Energie bei Bedarf in Kraftwerken zurückverstromt, als Brennstoff im Wärmemarkt oder auch als Kraftstoff in Erdgasfahrzeugen eingesetzt werden. Daneben ist mit weiteren Power-to-X-Konzepten, wie Power to Liquid, Power to Compression, Power to Heat oder Power to Chemicals die Speicherung oder der direkte Einsatz von nicht bedarfsgerecht erzeugtem Strom in verschiedenen Anwendungspfaden möglich. Vor diesem Hintergrund kann Power to Gas einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ist ein weiteres Instrument zur Flexibilisierung unserer Energieversorgung. Die Broschüre informiert über den Sachstand zur Technik, zu den Potentialen sowie zur Wirtschaftlichkeit von Power to Gas.

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30 S.

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