Via triumphalis. Geschichtslandschaft "Unter den Linden" zwischen Friedrich-Denkmal und Schloßbrücke.

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Berlin

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ZLB: 99/1800

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Abstract

Berlins Via triumphalis, der Straßenzug Unter den Linden, insbesondere der Bereich zwischen Schloßbrücke und dem Denkmal Friedrich II. steht nach der Wende in einem Streit über den Umgang mit der geschichtlichen Bedeutung und künftigen Gestaltung. Der Tagungsband erörtert die historische Dimension der Geschichtslandschaft in der Mitte Berlins und die mit ihr verbundenen ikonographischen Programme und deren Bedeutungswandel im Wechsel der politischen Systeme. Er ist in zwei Abschnitte gegliedert, dessen erster die "Via triumphalis" im Wandel der Zeiten darstellt: von der Anlage des Forum Fridericianum als Residenzort bis in das frühe 19. Jahrhundert, in dem die "Linden" die Gestaltung erfahren hat, in der sie bis heute als verbindlich erscheinen. Längere Beiträge erläutern ihre Nutzung vom Beginn der Weimarer Republik (Neue Wache) bis zur Aneignung durch die Nationalsozialisten und nach dem Ende des Großdeutschen Reiches die DDR in den verschiedenen Etappen der Hauptstadtentwicklung. Das Geschichtsverständnis der Deutschen im Umgang mit einer solchen Geschichtslandschaft wird im zweiten Teil des Bandes im europäischen Vergleich der Hauptstädte Frankreichs, Rußlands, Italiens und Österreichs untersucht,. den Abschluß bilden eine mentalitätsgeschichtliche Deutung der Staatsdenkmäler. goj/difu

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230 S.

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Publikationen der historischen Kommission zu Berlin