Das Einzugsgebiet der Fulda. Untersuchung der Methoden der Hochwasserstatistik im Zeichen des Klimawandels.

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Die Auswirkungen des Klimawandels sind regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Somit stellt sich die Frage, ob die klassische, statistische Hochwasseranalyse in Mitteleuropa aufgrund der Veränderungen in den Hochwasserregimen generell nicht mehr anwendbar ist, und ob die traditionelle Terminologie erneuert werden muss. Als exemplarischer Fall wird das Hochwasserregime im 6930 km2 großen Einzugsgebiet der Fulda zwischen den Jahren 1960 und 2100 untersucht. Hierfür wird im ersten Teil ein Einzugsgebietsmodell aufgebaut, kalibriert und validiert. Die Edertalsperre, die zusätzlich durch Rückkopplung auch mit dem Modelloutput gesteuert wird, acht eine spezielle Modellierungsstrategie erforderlich. Im zweiten Teil werden aus den drei Durchflusszeitreihen für das 21. Jh. die jährlichen Serien HQ(a) extrahiert und umfangreichen Tests auf Stationarität, Homogenität und Unabhängigkeit unterzogen. Diese Tests zeigen, dass erkennbare Tendenzen zur Entschärfung der Hochwassersituation nicht signifikant sind. Stationarität wurde festgestellt und die Unabhängigkeit der Ereignisse bestätigt. Somit kann die Hochwasserstatistik in diesem Fall auch bei Veränderungen der erwarteten klimatischen Randbedingungen angewendet werden. Die Ergebnisse dürfen jedoch nicht auf andere Gebiete übertragen werden.

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XXIII, 239 S., Anh.

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