Sicherheit bleibt ein Thema. Sicherheit - Kriminalitätsentwicklung.
Eppinger
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Datum
2011
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Herausgeber
Eppinger
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwäbisch-Hall
Sprache
ISSN
0723-8274
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 3025
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Bevölkerungsprognosen gehen davon aus, dass die Lebensdauer der Menschen steigt, die Geburtenrate jedoch sinkt. Zudem zeigt die Binnenwanderung in manchen Regionen hohe Fort- und geringe Zuzüge. Der ländliche Raum entleert sich und städtische Regionen registrieren Zuwächse. Durch die zunehmende Verstädterung nimmt die Bevölkerungsdichte zu und bildet ebenso einen Gewalt bahnenden Faktor wie die damit einhergehende wachsende Anonymität. Der demographische Wandel hat somit auch Auswirkungen auf das Thema Sicherheit in den Kommunen. Ansätze für Gewalt in Städten liefern auch die sozioökonomischen Veränderungen in städtischen Quartieren, die sich in der Regel in einer immobilienwirtschaftlichen Aufwertung einer Wohngegend und der Verdrängung der ursprünglichen Bevölkerung bemerkbar machen. Gentrifizierung ist dann oftmals für die Entstehung neuer Formen von Gewalt entscheidend. Förderlich für die Entstehung von Kriminalität sind auch die hohen Verdichtungen von Geschäften in den so genannten Central Business Districts der Innenstädte. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die kommunale Sicherheitspolitik im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel behandelt, wobei die Untersuchungen des vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Kooperative Sicherheitspolitik in der Stadt (KoSiPol)" die Grundlage bilden. Gewaltprävention wird bereits in den Kindertagesstätten und Schulen ein zentrales Anliegen bleiben und ist um vielfältige Formen der situations- und technikorientierten Prävention zu ergänzen. Bei der Gestaltung der kommunalen Sicherheitspolitik ist außerdem zu beachten, dass die Zunahme des Anteils alter Menschen an der Gesamtbevölkerung mit einem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis verbunden ist. Das bedeutet, dass Kommunen auf der einen Seite für sichtbare Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise intelligente Beleuchtungskonzepte und verbesserte Überschaubarkeit des öffentlichen Raumes sorgen müssen, aber andererseits auch für realistische Bewertungen der Sicherheitssituation werben sollten.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Der Gemeinderat
Ausgabe
Nr. 11
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 32-33
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Bevölkerungsstruktur , Bevölkerungswanderung , Bevölkerungsdichte , Alter Mensch , Jugendlicher , Sozialverhalten , Kriminalität , Öffentlicher Raum , Innenstadt , Stadtquartier , Öffentliche Sicherheit , Kommunalpolitik , Stadtgestaltung , Sicherheitskonzept , Sicherheitstechnik , Information , Kommunikation , Kooperation