Büro- und Geschäftshausfassaden der 50er Jahre. Konservatorische Probleme am Beispiel West-Berlin.

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Die Bauten der 50er Jahre sind heute einem enormen Modernisierungs- und Veränderungsdruck ausgeliefert. Von vielen Seiten wird ihr Denkmalwert angezweifelt und bei Maßnahmen zur Nachverdichtung der Innenstadt müssen sie Neubauten weichen, die dem Investor einen höheren Gewinn versprechen. Dass die architektonischen Qualitäten der Nachkriegsmoderne von der breiten Öffentlichkeit noch nicht entsprechend gewürdigt werden, mag unter anderem an bautechnisch bedingten Schäden liegen, die jetzt umfassende Reparaturen notwendig machen. Häufiger noch genügen die Fassaden nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an Wärme- und Schallschutz, was insbesondere eine Nutzungsänderung der Gebäude erschwert. Die folgenden Instandsetzungen haben selbst bei intensiver Betreuung durch die Denkmalpflege meist erhebliche Beeinträchtigungen der architektonischen Qualität und den Verlust geschichtlicher Authentizität zur Folge. Die Arbeit untersucht die ursprünglichen Konstruktionsweisen und Baustoffe der 50er Jahre am Beispiel derWest-Berliner Büro- und Geschäftshäuser. In einem reich bebilderten Katalogteil gewinnt man Informationen über Tragwerk, die damals gängigen Fassadenkonstruktionen und die Fensterarten. difu

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393 S.

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