Integrations- und Antidiskriminierungspolitik in Einwanderungsgesellschaften: Zwischen Ideal und Wirklichkeit der Demokratie.
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DE
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Bonn
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ZLB: 4-2002/3061
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Abstract
Die Expertise enthält Anregungen für die Gestaltung von Integrationspolitiken in Einwanderungsgesellschaften. Vor allem gibt sie Hinweise auf die Möglichkeiten der Regulierung von Konflikten und hebt die Bedeutung von Lernprozessen durch politische Bildung und gesellschaftliche Dialoge hervor. Die Darstellung beginnt mit einer thematischen Einführung und der Darlegung der konzeptionellen Grundlagen: Integration als Prozess und Aufgabe der Einwanderungsgesellschaft; Politik als Beitrag zu Integrationsprozessen; Demokratie als Rahmen, Leitbild und Maßstab. Der zweite Abschnitt geht den Perspektiven der Prinzipien der Gleichheit und Freiheit in den verschiedenen Ausprägungen der liberalen, politischen, sozialen und kulturellen Demokratie nach und untersucht, welche Anforderungen an die Integrationspolitik damit einhergehen und welchen Beitrag zur Weiterentwicklung sie selbst leisten kann. Der dritte Abschnitt befasst sich mit dem Beitrag der Integrationspolitik zu einem gewaltfreien Umgang mit Konflikten, sowohl auf der Makroebene als auch auf der Meso- und Mikroebene, bei der es besonders auf die Einstellungen und Verhaltenweisen der Individuen ankommt. Hier liegen die Aufgaben von Aufklärung, Dialog, politischer Bildung und interkulturellem Lernen. goj/difu
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108 S.
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Gesprächskreis Migration und Integration