Die Juden in Emden 1530-1806. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Studie zur Geschichte der Juden in Norddeutschland vom ausgehenden Mittelalter bis zur Emanzipationsgesetzgebung.

Lokers, Jan
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1990

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SEBI: 91/1604

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Die erste jüdische Gemeinde aschkenasischen Ursprungs (sephardische Portugiesen siedelten nur verübergehend von 1705-08) in Emden entstand (wie überall in Ostfriesland) mit 250-jähriger Verspätung gegenüber den anderen Gebieten Norddeutschlands. Auf die seit der Durchsetzung einer kommunalen Judenordnung (1613) durch die antijüdische Bürgerschaft (im Zuge des Übergangs der kaiserlichen Schutzrechte auf kommunale Instanzen) äußerst gespannte soziale und rechtliche Stellung während des 16. und 17. Jahrhunderts folgte eine wirtschaftliche Blüte, die sich in einer nachhaltigen Prägung der Stadtgesellschaft durch die außergewöhnlich große jüdische Gemeinde ausdrückte. Diese verdankt sich der Sonderstellung, die Juden in Groß- und Fernhändler sowie Bankiers der ostfriesischen Landstände in der prosperierenden Hafenstadt einnahmen und einer nun liberalen Judenpolitik des Magistrats. Ab 1744 führte die zentralistische und repressive preußische Judenpolitik, die in den "Münztumulten" (1761/62) ihre spektakulärste Form fand, zu einem rapiden, endgültigen wirtschaftlichen Verfall der Gemeinde. wev/difu

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Aurich: Verlag Ostfriesische Landschaft (1990), 259 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Hamburg 1988)

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Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands; 70

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