Einzelhandel 2025.de. Auswirkungen auf den stationären (Bekleidungs-) Einzelhandel und seine Handelsräume durch zunehmenden Onlinehandel.
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DE
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Hamburg
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DI
EDOC
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Abstract
Seit Jahren befindet sich der stationäre Einzelhandel in einem Strukturwandel, welcher sich durch das dynamische Wachstum des Onlinehandels beschleunigt. Die Umsatzzuwächse des Onlinehandels waren in den vergangenen zehn Jahren zweistellig und nach heutigen Prognosen wird der Umsatzanteil des Onlinehandels im Jahr 2025 bei 20 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland liegen (exklusive Lebensmitteleinzelhandel und Drogerieartikel). Diese starke Umsatzverschiebung beeinflusst den stationären Einzelhandel und damit auch die Handelsräume. Dabei steht zum einen die Innenstadt, als Handelsraum und Zentrum einer Stadt mit der höchsten Dichte an Einzelhändlern, im Fokus. Des Weiteren Einkaufszentren, welche als moderne Einzelhandelsimmobilien beschrieben werden können. Beide Handelsräume stehen vor Herausforderungen hinsichtlich des zunehmenden Onlinehandels. Neben den Einzelhändlern, die primär von dem zunehmenden Onlinehandel betroffen sind, wirkt sich der Handel über das Internet auch auf die Bereiche Stadtplanung und -entwicklung und auf die Eigentümer von Handelsimmobilien aus. Der Bekleidungseinzelhandel steht in diesem Zusammenhang einerseits stellvertretend für weitere Branchen, die durch den Strukturwandel des Einzelhandels vor Veränderungen stehen. Des Weiteren zählt der Bekleidungseinzelhandel in Einkaufszentren sowie in Innenstädten zur Leitbranche. In deutschen Innenstädten wird durchschnittlich auf über 40 Prozent der Verkaufsfläche Kleidung angeboten. Die Entwicklung des Onlinehandels hängt neben den verbesserten technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem von den Nutzern dieses Vertriebskanals ab. Der Online-Einkauf kommt der Bedürfnisbefriedigung vieler Konsumenten mittlerweile besser nach als der stationäre Handel. So hat der Handel in seinen jeweiligen Ausdifferenzierungen von Angebots- und Absatzformen der veränderten Nachfrage und den Wunschbildern der Gesellschaft zu folgen. Wie diese Veränderung für die ausgewählten Handelsräume und die jeweiligen Akteure aussehen könnte, wird in dieser Arbeit diskutiert.
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123 S.