Universitäten und Fachhochschulen im regionalen Innovationssystem. Eine deutschlandweite Betrachtung.

Brockmeyer
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Brockmeyer

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Bochum

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ZLB: Kws 575/393

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Abstract

Die deutsche Hochschullandschaft ist primär durch zwei Arten von Hochschulen - Universitäten und Fachhochschulen - geprägt, die durch abweichende Gewichtungen von Forschung und Lehre und unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen gekennzeichnet sind. Frühere Studien zu wissensbasierten Effekten von Hochschulen sind überwiegend als Fallstudien konzipiert und beinhalten selten eine explizite Unterscheidung zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Es fehlte demnach eine umfassende Analyse, die das Transfergeschehen differenziert nach den beiden Hochschultypen für ganz Deutschland abbildet. Basierend auf einer deutschlandweiten Hochschullehrerbefragung, die mit einem Rücklauf von insgesamt 7.500 Antworten einen hohen Grad an Verallgemeinerbarkeit und Validität aufweist, wurde die Rolle beider Einrichtungen im "Regionalen Innovationssystem" insbesondere hinsichtlich Transferintensität und Transferreichweite der einzelnen Wissenstransferkanäle untersucht. So konnte die erwartete stärkere Tendenz der Universitäten in Richtung Grundlagenorientierung beispielsweise durch die sehr hohe Bedeutung von Kooperationen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die vergleichsweise geringe Bedeutung von Kooperationen mit Privatunternehmen und die größere Relevanz von Spin-Gründungen mit hohem Forschungsbezug gegenüber solchen mit geringem Forschungsbezug bestätigt werden. Hinsichtlich der Fachhochschulen hat sich deren angenommene höhere Praxisorientierung insbesondere durch die im größeren Umfang von in die Lehre einbezogenen Praxisakteuren, die größere Bedeutung von Kooperationen mit Unternehmen der Privatwirtschaft und die höhere Relevanz von Spin-Offs mit geringem Forschungsbezug im Vergleich zu Spin-Offs mit hohem Forschungsbezug gezeigt.

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XIII, 266 S.

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RUFIS Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik; 1/2016