Ersatzneubau Wohnsiedlung Neuwiesen Zürich-Schwamendingen. Projektwettbewerb im selektiven Verfahren. Bericht des Preisgerichts.

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Zürich

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ZLB: Kws 447/213

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Abstract

Dem Gartenstadtquartier Schwamendingen stehen in den nächsten Jahren tiefgreifende Veränderungen bevor, die auch Siedlungen der Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) betreffen: Die ab 1957 erbauten Kolonien Neuwiesen I-III grenzen direkt an die Baustelle der Autobahneinhausung, auf deren Dach der Ueberlandpark erstellt wird. Der rund 950 Meter lange und gut 30 Meter breite Hochpark wird den Autobahnabschnitt der A1 zwischen dem Schöneichtunnel und Aubrugg überdecken. Die bestehenden Mehrfamilienhäuser der Kolonie Neuwiesen sollen durch eine neue Überbauung ersetzt werden, die auf veränderte Wohnbedürfnisse und die neuartige, attraktive Lage direkt am Ueberlandpark reagiert. Geplant sind rund 150 Wohnungen, darunter auch spezielle Grosswohnungen, zumietbare Zimmer, ein Doppelkindergarten mit Betreuung und ein Gemeinschaftsraum. Die zehn eingeladenen Teams waren herausgefordert, die prägenden Qualitäten der Schwamendinger Gartenstadt unter dem Aspekt der neuen Ausgangslage am Ueberlandpark zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Beim Hochpark handelt es sich um ein Novum in der Schweiz, das mit einem Freiraum auf sieben Metern Höhe über Terrain eine zusätzliche Stadtebene einführt. Somit waren Lösungen gefragt, welche die unterschiedlichen Möglichkeiten des Aussenraumbezugs gekonnt nutzen: neben dem für Schwamendingen typischen bodennahen Wohnen waren die Einführung einer Ebene mit Bezug zum Hochpark sowie Obergeschosse mit Fernblick zu entwickeln. Mit dem Ersatzneubau der Wohnsiedlung wird eine ausgeglichene CO2-Bilanz für den Betrieb angestrebt, als Mindestanforderung galten die Energiekennwerte des Minergie-P-ECO-Standards. Der Bezug der neuen Genossenschaftswohnungen ist auf Herbst 2026 geplant.

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Stadt Zürich, Amt für Hochbauten, 5/2021