Telemedienauftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Nomos
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Nomos
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Baden-Baden
item.page.language
item.page.issn
1435-2206
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die bevorstehende Neufassung des Telemedienauftrags und eine von Länderseite geforderte Strukturoptimierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schlagen hohe Wellen. Seit Jahrzehnten steuern die privaten Zeitungsverleger und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht konfliktfrei, aber doch einträchtig nebeneinander durch die raue See einer sich radikal verändernden Medienlandschaft. Nicht zufällig genau zu dem Zeitpunkt, in der die öffentlich-rechtlichen Sender gegenüber den rahmensetzenden Bundesländern Umfang und Ausstattung ihrer Flotte verteidigen müssen, setzt massives Störfeuer aus den Reihen der privaten Printmedien ein. Ihre Admiräle beschwören den Untergang des privat finanzierten Flottenverbandes, wenn nicht insbesondere die unter Flagge der ARD fahrenden öffentlich-rechtlichen Schiffe aus ihrem Gewässer verbannt werden. Diese wenden ein, sie würden binnen kurzem trocken fallen, wenn sie die eingefahrenen Fahrrinnen vergangener Jahrzehnte nicht verlassen dürfen. Leicht amüsiert dürften die Kommandeure aufstrebender internationaler Verbände das Geschehen verfolgen, die sich um kulturelle Vielfalt nicht sorgen, sondern auf den Erfolg einfacher Botschaften setzen. Im Folgenden wird die bundesweite politische Diskussion skizziert sowie an geeigneter Stelle am Beispiel der ARD und insbesondere der Vier-Länder-Anstalt des Norddeutschen Rundfunks konkretisiert
Description
Keywords
Journal
Zeitschrift für öffentliches Recht in Norddeutschland
item.page.issue
Nr. 2
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 55-59