Wählerverhalten und Sozialstruktur im Kreis Herzogtum Lauenburg 1918-1933. Ein Kreis zwischen Obrigkeitsstaat und Demokratie.

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Es wird das Wählerverhalten eines preußischen Landkreises in der Weimarer Republik untersucht. Ziel ist es, die politischen und sozialen Verhältnisse sowie deren Veränderungen über eine längere Zeit hinweg zu analysieren. Ausgehend von der Wirtschafts- und Sozialstruktur wird das Wahlverhalten untersucht. Dabei steht die Frage im Vordergrund Inwieweit ist das Wahlverhalten von den sozio-ökonomischen und inwieweit auch von anderen, etwa traditionellen oder massenpsychologischen Bedingungen bestimmt Die Frage der Kontinuität der politischen Führung ist eine der zentralen Themen dieser Arbeit. Für die Untersuchung des Kreises Lauenburg stehen die sozialen Verhältnisse im Vordergrund der Betrachtung. Der Autor vertritt die These, daß die mittelständische Strukturierung des Herzogtums Lauenburg den Nationalsozialismus begünstigte. Jedoch machen die Wahlerfolge der NSDAP auch deutlich, daß die Sozialstruktur das Wählerverhalten nicht ausreichend erklären kann, wenn die psychologische Verunsicherung von Mittelstand und Landwirtschaft außer Acht gelassen wird. sg/difu

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Wahlverhalten, Arbeiterbewegung, Landesgeschichte, Partei, Verband, Soziographie

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Neumünster: Wachholtz (1978), 571 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Hamburg 1976)

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Wahlverhalten, Arbeiterbewegung, Landesgeschichte, Partei, Verband, Soziographie

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Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins; 72