Politik ums Kopftuch.

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Hamburg

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ZLB: 2005/1183

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Abstract

Die Kopftuchdebatte wurde als Streit geführt - ein Streit zwischen Feministinnen, muslimischen Frauen, säkularen und religiösen Organisationen, Politikerinnen, Juristinnen sowie antirassistischen Initiativen. Die Bedeutung dieser Zersplitterung geht über das Thema hinaus. Der Kopftuchstreit ist exemplarisch für Politiken, die im gemeinsamen Ziel um mehr Gerechtigkeit einander bekämpfen, als gäbe es keine schlimmeren Feinde. Frage ist, wie könnten alle Positionen in ihrem relativen Recht so diskutierbar werden, dass sie einander stärken, nicht bekriegen? Um aus der Dämmerung des schnellen Vergessens Wesentliches festzuhalten, werden die wichtigsten Positionen im Kampf ums Kopftuch dokumentiert. Sie sind ergänzt durch Analysen, die Verknüpfungen erkennbar machen und Geschichte aufarbeiten. Am Ende steht der Versuch, Perspektiven widerspruchsorientierter Politiken zu entwerfen. difu

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191 S.

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