Energiearmut als Querschnitts-Herausforderung. Impulse für eine politische Strategie.

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Angesichts der Energiepreisentwicklung sind zunehmende Bevölkerungsschichten von Energiearmut betroffen oder hiervon zumindest latent bedroht. Bereits in 2010 wurden hochgerechnet 120.000 Energiesperren allein in Nordrhein-Westfalen registriert. Zudem sehen 71 Prozent der Energieversorger Zahlungsverzug und Energieschulden als ein zunehmendes Problem an. Für 2011 hat die Bundesnetzagentur über 300.000 Stromsperren in ganz Deutschland ermittelt. Um Betroffenen ein Dasein mit existenzieller Energieversorgung zu ermöglichen, bedarf es einer ressortübergreifenden politischen Strategie sowie eines zielgruppengerechten Maßnahmenportfolios. Dieses reicht von niedrigschwelligen Beratungsangeboten über ein verbraucherorientiertes Forderungsmanagement der Energieversorger bis hin zu Förderprogrammen zum Austausch ineffizienter Elektrogeräte.

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