Zwischen Öko-Dumping und First-Mover-Vorteilen. Die Perspektive der Neuen Außenwirtschaftstheorie auf Umweltpolitik und eine explorative Anwendung auf die Osterweiterung der Europäischen Union.
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DE
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Berlin
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ZLB: 2000/692-4
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DI
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Abstract
Die Arbeit untersucht Potenziale und Grenzen einer theoretischen Verknüpfung von Umweltpolitik und Neuer Außenwirtschaftstheorie unter den Fragestellungen: Welche außenwirtschaftlichen Wirkungen zeitigt Umweltpolitik, wenn die betroffenen Akteure auf internationalen Märkten mit unvollkommener Konkurrenz agieren? Welche Grenzen und Spielräume für die Gestaltung der Umweitpolitik ergeben sich, wenn umweltpolitische Instrumente zugleich auch für Ziele der Außenwirtschaftspolitik nutzbar sind? Wenn in diesem Rahmen sowohl Öko-Dumping als auch First-Mover-Vorteile durch Umweltpolitik abbildbar sind, unter welchen Bedingungen ist dann ein umweltpolitischer "Wettlauf nach unten" und wann ein "Wettlauf nach oben" wahrscheinlich? Zunächst werden die Ansätze der Neuen Außenwirtschaftstheorie und die daraus resultierenden Politikempfehlungen skizziert sowie die Erfassung von Umwelt und Umweltpolitik in diesem Rahmen geklärt, dann die außenwirtschaftlichen Grenzen von Umweltpolitik ausführlich analysiert, mit den Problemen des Öko-Dumpings aus Motiven der Exportförderung und der Möglichkeit der Abwanderung von Unternehmen. Auch wird analysiert, inwieweit die Effektivität der Umweltpolitik bei globalen Umweltproblemen auf unvollkommenen internationalen Märkten eingeschränkt ist. Unter welchen Bedingungen hingegen außenwirtschaftspolitische Überlegungen sogar für eine besonders strikte Umweltpolitik sprechen, wird anschließend geprüft. Schließlich werden die Forschungsperspektiven und die politischen Implikationen der Ansätze analysiert, bevor am Beispiel der Osterweiterung der EU in explorativ untersucht wird, welche Praxisrelevanz diese Ansätze haben und gefragt wird, wie die Neue Außenwirtschaftstheorie zur Erklärung der Gestaltung der Umweltpolitik im Beitrittsprozess beitragen kann. goj/difu
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112 S.
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Schriftenreihe des IÖW; 139