Umweltgerechtigkeit.

Deutscher Städte- und Gemeindebund
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Deutscher Städte- und Gemeindebund

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Berlin

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Das Wohnen und Arbeiten in einer urbanen Umgebung ist seit Jahren Trend. Inzwischen leben über 50 Prozent der Deutschen in Groß-, Klein- und Mittelstädten. Die durch die starke Nachfrage bedingte stetige Verdichtung der urbanen Gebiete, aber auch die Aufwertung von Stadtquartieren kann zwar einerseits die Umweltbelastungen für die Quartiersbewohner reduzieren, führt aber andererseits zu Verdrängungsmechanismen: Ansässige, aber einkommensschwache Mieter werden langfristig in schlechtere, stärker belastete Wohnlagen verdrängt. Dieser Zusammenhang zwischen Einkommen und Umweltbelastungen wurde in zahlreichen Studien bestätigt. Eine intakte Umwelt, ein gesundheitsförderndes Umfeld und eine angemessene städtische Lebensqualität sind jedoch Güter, die allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollten. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag auf den Begriff Umweltgerechtigkeit eingegangen, der seit rund fünfzehn Jahren im Kontext der integrierten Stadtentwicklung in Deutschland diskutiert, aber in der kommunalen Praxis häufig nicht nachdrücklich genug angegangen wird. Dazu wird ausgeführt, dass nur mit Hilfe einer aktiven Bürgerschaft Verbesserungen erzielt werden können und dass die Stärkung des kommunalen Bewusstseins für eine nachhaltige und gesundheitsförderliche Umgebung zu einer langfristigen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren führt. Kommunen können das Thema Umweltgerechtigkeit am besten in ihre Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung integrieren. Städtebauförderungsprogramme wie "Die Soziale Stadt" bieten Städten und Gemeinden die Möglichkeit, Aspekte der Gesundheitsvorsorge in die Quartiersaufwertung einzubeziehen.

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Stadt und Gemeinde digital

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Nr. 4

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S. 16-18

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