Die Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns - eine vegetationskundliche Studie mit europäischem Bezug, mit waldbaulichen Anmerkungen und naturschutzfachlicher Bewertung.
Cramer
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Cramer
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DE
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Berlin
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ZLB: 99/3374
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DI
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Abstract
Tannen-Fichten-Mischbestockungen, in denen die Vitalität der in weiten Teilen Mitteleuropas im natürlichen Waldkleid vorherrschenden Rotbuche herabgesetzt ist, werden mit waldvegetationskundlichen Methoden - v.a. im Ostbayerischen Grenzgebirge, in den Bayerischen Alpen, im Bayerischen Jungmoränengebiet und den Molassevorbergen, sowie in der Frankenhöhe - untersucht. Die Weißtannen-Waldgesellschaften, am eigenen Aufnahmematerial typisiert und abgegrenzt, werden floristisch-soziologisch, strukturell und symmorphologisch gekennzeichnet, mit Hilfe von Analysen zur geographischen und etagealen Verbreitung in Bayern, zu Klimawerten und Standorten, Bestockungstypen und mittleren Wuchshöhen der Bestockungen, sowie zu den Arealtypenspektren. In einer assoziationsbezogenen Beschreibung und Untergliederung der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns mit Untersuchungen der Syntaxonomie, zum Bestockungstyp, zur Ökologie und Verbreitung, zu den geographischen Ausbildungen und Höhenformen, zur standörtlichen Untergliederung mit Diskussion der potenziell natürlichen Vegetation, zu den Wuchsleistungen der Hauptbaumarten und zu einer waldbaulichen Beurteilung auf vegetationskundlicher Grundlage. Schließlich wird eine systematische Einstufung der bayerischen Weißtannen-Waldgesellschaften nach Naturnähe vorgenommen. Der Schlussabschnitt befasst sich mit der naturschutzfachlichen Bewertung der Weißtannen-Waldgesellschaften nach Naturnähe, sowie artenschutz- und gesellschaftsschutzbezogen. Art und Grad der Gefährdung der Weißtannen wird hinsichtlich der Seltenheit, Intaktheit des angestammten Areals, aktuelle Standortverlusttendenz, floristische Veränderungstendenz und Restituierbarkeit bestimmt. Den Abschluss bilden eine Gesamteinstufung der aktuellen Gefährdungssituation und die Diskussion der Konsequenzen für Waldbau, Naturschutz und eine anwendungsorientierte Forschung. goj/difu
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473 S.
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Dissertationes botanicae; 291