Landschaftsplanung in Zeiten digitaler Daten und Systeme.

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Bonn

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Die aktuellen technologischen Entwicklungen bieten die Chance zukünftig erweiterte Formen der Beteiligung und Kollaboration im Planungsprozess zu erreichen. Die Generierung und Erschließung von Bürgerwissen sowie die Nutzung der vor Ort lebenden Bevölkerung als Sensoren ermöglichen eine Erweiterung der Informationsbasis für die Landschaftsplanung. Virtual Reality oder Augmented Reality bieten ergänzende Möglichkeiten der Kommunikation, um komplexe Sachverhalte verständlich zu erläutern. Dabei gewinnt die technische und fachliche Standardisierung auch im Bereich der Landschaftsplanung an Bedeutung. Diese sind eine wesentliche Voraussetzung, um die Ergebnisse des Planungsprozesses sowie den Prozess selbst zu unterstützen. Sollen alle Ergebnisse in ein Informationssystem einfließen, das als wesentliche Grundlage für weitere Entscheidungen sowie die Umsetzung der Ergebnisse der Landschaftsplanung dienen soll, sind entsprechende Festlegungen zu treffen, vorhandene Standards auf ihre Erweiterungsfähigkeit hin zu untersuchen und zukünftig einzuhalten. Ist ein Informationssystem Landschaftsplanung realisiert, werden ein stärker prozessorientiertes Verfahren sowie Fortschreibungen erleichtert. Eine Integration von Methoden wie beispielsweise GeoDesign können zu einer Weiterentwicklung der Landschaftsplanung führen, was jedoch gleichzeitig zu einer Diskussion über ggf. notwendige Änderungen in der Ausbildung angehender Landschaftsplaner führen sollte.

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S. 69-76

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BfN-Skripten; 498