Auswirkungen des Zuwanderungsgesetzes.

Heymann
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Heymann

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Köln

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0038-9048

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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212

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Abstract

Zwischen 1955 und 2004 sind rund 10,6 Millionen Personen netto nach Deutschland gezogen. Damit hatten die Zuwanderungen einen wesentlich größeren Einfluss auf die Entwicklung der Einwohnerzahl als der natürliche Saldo, der in diesem Zeitraum mit 2,5 Millionen lediglich etwa ein Viertel des Wanderungssaldos betrug. Von den Nettozuzügen entfielen rund ein Viertel auf Deutsche und drei Viertel auf Ausländer. Die Wanderungen der Deutschen werden von den Zuzügen der Aussiedler und Spätaussiedler mit 3,2 Millionen in den Jahren 1984 bis 2004 dominiert. Die Wanderungen der Ausländer haben sich in ihrer Zusammensetzung in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Zunächst dominierten die Arbeitskräftewanderungen, dann die Familiennachzüge. Aber auch die Zuzüge von Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen hatten einen starken Einfluss auf das Wanderungsgeschehen. Mit dem neuen Zuwanderungsgesetz wurde der Aufenthaltsstatus der Ausländer neu geregelt. In dem Beitrag werden die Auswirkungen des neuen Gesetzes beschrieben. Außerdem werden vor dem Hintergrund des demografischen Wandels die Wanderungswirkungen auf die Altersstruktur der Erwerbspersonen in Deutschland dargestellt. Der Anteil der ausländischen Erwerbspersonen wird von über 9 Prozent im Jahr 2002 auf 16,3 Prozent bis 2050 steigen. Unter den jungen Erwerbspersonen wird der Anteil der Ausländer 21 Prozent betragen. Diese Prognose macht deutlich, dass verstärkte Integrationsbemühungen notwendig sind, um den ausländischen Erwerbspersonen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. difu

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Der Städtetag

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Nr. 4

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S. 23-26

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