Ölopfererfassung an der Deutschen Nordseeküste. Ergebnisse der Ölanalysen sowie Untersuchungen zur Belastung der Deutschen Bucht durch Schiffsmüll. Umweltforschungsplan des BMUm, Wasserwirtschaft.

Keine Vorschau verfügbar

Datum

1987

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

ZZ

Erscheinungsort

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

SEBI: 88/2144-4

Dokumenttyp (zusätzl.)

S

Autor:innen

Zusammenfassung

An der deutschen Nordseeküste wurden von August 1983 bis April 1986 auf ca. 670 km Küstenstrecke 13.368 tote verölte Vögel gefunden. Damit sind an der Ölpest schätzungsweise mindestens 133.680 Vögel im Untersuchungszeitraum eingegangen. Von einem Rückgang der "schleichenden" Verölung kann nicht gesprochen werden. Die Nutzung der See- und Küstenvögel als Indikatoren für den Grad der Nordsee-Verölung hat sich als unerläßlich erwiesen. Der Anteil der durch Öl getöteten Seevögel an der Gesamt-Mortalität ist mit 45 % als hoch zu bezeichnen, wobei die Mehrzahl der Fälle im Winter zu beobachten ist. Hauptverursacher der Ölpest ist die Schiffahrt; 92 % aller gefundenen Ölrückstände stammen von Brennstoffen (Heavy Fuel Oil 63 % ), Rohöl (1 % ) Strandauszählungen von angespültem Schiffsmüll ergaben hohe Belastungen der in der Nähe der Hauptschiffahrtswege liegenden Küstenabschnitte. Pro Zählung wurden auf 1 km Strecke bis zu 3.400 Müllteile (meist Plastik-Verpackungsmaterial) im Gewicht von mehr als 300 kg gefunden. Abschätzungen des zwischen Helgoland und der Elbmündung treibenden Mülls belaufen sich auf 8,5 Mio. Teile im Gewicht von 1.300 t jährlich. Schleppnetzauswertungen zeigten ebenfalls die höchsten Belastungswerte im Bereich der Hauptfahrwasser. difu

item.page.description

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Berlin: (1987), 164 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

Seiten

Zitierform

Freie Schlagworte

Deskriptor(en)

Serie/Report Nr.

Texte; 29/87

Sammlungen