Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt? Strukturreformen und "Beschäftigungswunder".

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Abstract

Die Studie beschreibt differenziert die Entwicklungen verschiedener Beschäftigungsdimensionen sowie die Arbeitsmarktentwicklung seit der Jahrtausendwende und fragt nach der Bedeutung der Arbeitsmarktreformen. Es wird deutlich, dass die Veränderungen der Rahmenbedingungen des Altersübergangs und der Regulierung der kollektiven Arbeitsbeziehungen einen entscheidenden Einfluss auf das Erwerbsverhalten und die Beschäftigungsbedingungen haben. Deutlich wird auch, welche Schattenseiten die "Erfolgsstory" aufweist: Nicht alle profitieren von der Entwicklung. So haben sich beispielweise für Langzeitarbeitslose die Übergangsraten in ungeförderte Beschäftigung verschlechtert. Wenig partizipiert an der Verbesserung der Beschäftigungslage haben auch Nichtdeutsche. Spaltungstendenzen am Arbeitsmarkt und die Verbreitung atypischer Erwerbsformen - insbesondere von Minijobs und Leiharbeit - wurden mit den Reformen zementiert und verschärft.

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80 S.

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