Kürzer Arbeiten - mehr Beschäftigung? Vorschläge zur Verkürzung der Arbeitszeit in Ostdeutschland.
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DE
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Kleinmachnow
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ZLB: 94/1105-4
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S
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Abstract
Die Vorschläge zur Verkürzung der Arbeitszeit in Ostdeutschland bilden ein breite Palette verschiedener Formen: die Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit, eine Ausweitung der Teilzeitarbeit, die Einführung von Sabbatical-Modellen und die Umwandlung von Geldzuschlägen für Nacht-, Wochenend- und Mehrarbeit in Freizeitausgleich. Im Vordergrund steht dabei eine tarifvertraglich vereinbarte obligatorische Arbeitszeitverkürzung, da von ihr die größte Beschäftigungswirkung ausgeht. Mit einer raschen Angleichung der tariflichen Arbeitszeit an das westdeutsche Niveau kann mit einer Arbeitsmarktentlastung von bis zu 480.000 Personen gerechnet werden. Auch die Ausweitung der Teilzeitarbeit (Ostdeutschland: 9,7%, Westdeutschland: 16,8%) auf die westdeutsche Quote kann eine Entlastung von 175.000 Vollzeitarbeitsplätzen ergeben. Die Kosten beschäftigungswirksamer Arbeitszeitverkürzung hängen von der Gestaltung des Lohnausgleichs ab. Das Gutachten plädiert für individuelle wie kollektivvertragliche Arbeitszeitverkürzungen ohne vollen Lohnausgleich und für zeitlich begrenzte, differenzierte Fördermaßnahmen durch die öffentlichen und Sozialversicherungshaushalte zur Kompensation des aktuellen Lohnausfalls und der Lücken im Sozialversicherungsschutz. goj/difu
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81 S.
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LASA-Studie; 19