Standortwahl und Unternehmensbesteuerung in der Europäischen Union.

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Trier

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ZLB: 99/284

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Abstract

Ausgangspunkt der Arbeit ist das Problem der Standortwahl in einem europäischen Binnenmarkt, in dem heterogene Systeme der Unternehmensbesteuerung die Wahl erheblich beeinflussen. In einer näheren Betrachtung wird ein Wettbewerb der Systeme erkannt, in dem die Steuerpolitik der Länder von maßgeblicher Bedeutung ist. Da grenzüberschreitende Aktivitäten immer die Besteuerungssysteme von mindestens zwei Staaten berühren, kann es sowohl zu Minder- als auch zu Doppelbesteuerung kommen. Diese Problematik kann, ebenso wie ein unfairer Wettbewerb der Mitgliedstaaten um Direktinvestitionen und damit zusammenhängende Steuereinnahmen, als unvereinbar mit dem "Geist" der EU bezeichnet werden. Eine Annäherung der Steuersysteme könnte zahlreiche damit zusammenhängende Unzulänglichkeiten beseitigen. Daher werden die bisher seitens der EU-Ebene verwirklichten oder vorgeschlagenen Steuer(harmonisierungs)-maßnahmen unter Abwägung des Für und Wider einer fortschreitenden Angleichung der Unternehmensbesteuerung dargestellt. Einen Schwerpunkt bildet die in den letzten Jahren zu beobachtende und von Befürwortern der Harmonisierungsthese herausgestellte Zunahme der steuerlichen Belastung des Faktors Arbeit im Vergleich zu der Besteuerung von Kapital und Unternehmen, die als weitaus mobiler bezeichnet werden können. Da bereits seit den 60er Jahren wiederholt weitreichende Harmonisierungsvorschläge auf EU-Ebene unterbreitet wurden, die jedoch bis heute nicht umgesetzt worden sind, wird der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen derartiger Maßnahmen nachgegangen. Das Politikfeld Unternehmensbesteuerung verdeutlicht dabei in besonderem Maße die aus dem Spannungsverhältnis nationaler Souveränität und europäischer Harmonisierung resultierenden Probleme der europäischen Integration. goj/difu

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86 S.

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Schriftenreihe des Zentrums für europäische Studien; 36