Sharing risks. On social risk management and the governance of labour market transitions.
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DE
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Berlin
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1011-9523
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ZLB: 4-2006/1363
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Abstract
Das Papier basiert einer Vorlesung zu Ehren von Hugo Sinzheimer im Jahre 2005 am Hugo-Sinzheimer-Institut der Universität Amsterdam. Sinzheimer schrieb 1928 einen Artikel über "Die Demokratisierung des Arbeitsverhältnisses". In diesem Artikel hob er nicht nur die Beteiligung der Sozialpartner an der Verwaltung der Arbeitslosenversicherung, die gerade ein Jahr zuvor in Kraft getreten war, als einen Fortschritt der Demokratisierung hervor. Vielmehr betonte er einen anderen Aspekt der Demokratisierung nämlich die Erweiterung der Risikogemeinschaft auf alle Arbeiter, ja auf die gesamte Wirtschaft. Das Argument des Papiers ist, dass eine universelle und staatlich garantierte Arbeitslosenversicherung nach wie vor gültig ist wie zu Zeiten Hugo Sinzheimers. Es gibt keine Gründe, den Wohlfahrtsstaat zurückzufahren. Es gibt sogar Gründe, das Prinzip der Sozialversicherung auf neue Risiken des Arbeitsmarktes auszudehnen. Durch die Kombination einer Art Arbeitslebensversicherung und weicher Formen von Steuerung kann das Prinzip solidarischer Risikoteilung auch auf die Einkommensrisiken im Zusammenhang mit kritischen Ereignissen im Lebenslauf angewendet werden. Dieses Argument wird durch die Beantwortung folgender vier Fragen entwickelt: Erstens, welches sind die neuen Risiken, auf die etablierte soziale Sicherungssysteme zu reagieren haben? Zweitens, welche Vorteile hat die Sozialversicherung gegenüber privatem Sparen? Drittens, wie sollen beispielsweise die Risiken im Zusammenhang mit Elternschaft und beruflicher Weiterbildung geteilt werden? Viertens, wie kann der verbreiteten Risikoaversion begegnet werden, um individuelle Risikobereitschaft und damit verbundene Verantwortung zu stimulieren? difu
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39 S.
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Discussion Papers; SP I 2006-101