Perspektiven differenzierter Raumentwicklungen. Eine Herausforderung an die Sozialgeographie.
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1991
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BBR: Z 365
IRB: Z 983
IFL: VII 225
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Zusammenfassung
Die räumlichen Zeichen sozialer Ungleichheit weisen nicht mehr nur auf gesellschaftlich oder wirtschaftlich bedingte Unterschiede hin, sondern sind in zunehmendem Maße auch gesellschaftlich-kultureller Natur. Um die Widerstände gegen und die Potentiale für eine räumliche Entwicklung zu ermitteln, muß die Sozialgeographie neue Ansätze in der Gesellschaftstheorie beachten, die sozialräumlichen Veränderungen begründen. Deshalb betrachtet dieser Aufsatz die sogenannte "Pluralität der Lebensstile" aus einer soziologischen und philosophischen Sicht als ein postmodernes Beispiel für den Begriff "Einheit in der Verschiedenheit". Der theoretische Zuammenhang der in diesem Aufsatz enthaltenen Argumente mit einer postmodernen Sozialgeographie und Landeskunde wird danach anhand dreier Fallbeispiele illustriert: (1) Forschungen über "Regionalismus und Lebensstile" in Ostfriesland als Analyse endogener Entwicklungspotentiale; (2) eine Untersuchung über die Bedürfnisse deutschsprachiger Urlauber einerseits und "sanfter" Formen des Fremdenverkehrs andererseits in einem strukturschwachen Gebiet in der Toskana, mit dem Ziel, die Bestandteile einer regional "typischen" Entwicklungsstrategie für den Fremdenverkehr zu formulieren; (3) Vorschläge für eine Einigungsmöglichkeit im Rahmen einer "gerechten" Raumplanung, in der Pluralismus möglich ist. - (n.Verf.)
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In: Geographische Zeitschrift, Wiesbaden, 79(1991), H.3, S.138-152, Tab.; Lit.