Kostentreiber für den Wohnungsbau. Untersuchung/Betrachtung der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Gestehungskosten und aktuelle Kostenentwicklung von Wohnraum.

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DE

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Kiel

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ZLB: Kws 425/18

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FO
EDOC

Zusammenfassung

Der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum ist insbesondere in Wachstumsregionen bzw. Ballungsgebieten in den letzten Jahren deutlich angestiegen. In diesen meist städtischen Regionen müssen jährlich rund 40.000 Wohnungen im mittleren Preissegment zusätzlich neu gebaut werden, um die Nachfrage durch entsprechende Angebote weitestgehend decken zu können. Allerdings ist das Bauen ausgerechnet in diesen Regionen insbesondere in den letzten Jahren immer teurer und die Investitionsbereitschaft infolgedessen zusehends geringer geworden. Dieser Umstand führt unweigerlich zu einer gebremsten Wohnungsbautätigkeit und zwar genau dort, wo sie nach allgemeinem Konsens eigentlich intensiviert werden muss. Um in diesem Zusammenhang vorhandene Problemfelder aufzuzeigen, werden in der Studie die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Gestehungskosten (Kostengruppen 100 bis 700 nach DIN 276) und auf die aktuelle Baukostenentwicklung von Wohnraum in Deutschland betrachtet. Hierbei werden Einflüsse europäischer und nationaler Normung, des Ordnungsrechts, der Steuergesetzgebung aber auch der Preisentwicklung für Bauland und der kommunalen Auflagen exemplarisch dargestellt. Letztlich lässt sich nur anhand solcher Detailbetrachtungen erkennen, wo die genauen Ursachen von Kostensteigerungen liegen und wer ihre Urheber sind. Zur Identifizierung von Kostentreibern speziell in Wachstumsregionen bzw. Ballungsgebieten wurde im Rahmen dieser Studie eine bundesweite Umfrage unter Beteiligung von insgesamt 370 Wohnungsunternehmen durchgeführt. Auf Grundlage der so erhobenen Daten konnten erstmals Kostentreiber für den Wohnungsbau in einem repräsentativen Umfang untersucht und dokumentiert werden. Unter Punkt 6 der Studie sind dann die wichtigsten Erkenntnisse in 9 Kernthesen zusammengefasst. Außerdem werden die vorliegenden Studienergebnisse zur Unterstützung einer zielführenden Neuausrichtung der Rahmenbedingungen für den Neubau von Wohngebäuden der Baukostensenkungskommission des Bundes offiziell zur Verfügung gestellt und dienen dieser somit als fundierte Arbeitsgrundlage.

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104 S.

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Bauforschungsbericht; 67