Von Anfang an mit beteiligt. Spielplätze.

Eppinger
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Eppinger

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

In vielen Städten und Gemeinden ist festzustellen, dass die Defizite im Lebens- und Wohnumfeld von Kindern und Jugendlichen zunehmen und damit psychische, motorische, emotionale und kognitive sowie soziale Schwierigkeiten verursachen. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist es erforderlich, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf die von ihnen in Anspruch genommenen Außenräume zu berücksichtigen. Die in dem Beitrag vorgestellte Spielleitplanung (SLP) ist ein neues strategisches Instrument der städtebaulichen Rahmenplanung, das Städten und Gemeinden ermöglicht, kind-, jugend- und familiengerechte Planungen zu einem Schwerpunkt ihrer Kommunalpolitik zu machen. Im Rahmen der SLP werden bei der Bestandserhebung in Form von Streifzügen mit Mädchen und Jungen alle denkbaren Spiel-, Erlebnis und Aufenthaltsräume differenziert betrachtet. Zudem werden zusätzliche Bedarfe ermittelt, die von den Zielgruppen genutzten Räume vernetzt, Verkehrsprobleme systematisch angegangen und gemeinsam eine Qualitätszielkonzeption mit Leitbild und Leitlinie erarbeitet. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen soll außerdem dazu beitragen, eine Beteiligungskultur schon in frühen Jahren zu etablieren und den Gemeinsinn zu fördern. Damit Kinder und Jugendliche zu einem ernsthaften Akteur im Planungsprozess im Rahmen der SLP sein können, benötigen sie eine fachgerechte Begleitung. Neben einem Landschaftsarchitekten sollte auch ein Pädagoge damit betraut werden. Beide Fachkräfte sollten Erfahrung mit Partizipationsprojekten aufweisen und über ein entsprechendes Fachwissen zur SLP verfügen. Das Land Rheinland-Pfalz hat in den letzten Jahren bereits eine größere Zahl an Fachleuten qualifiziert.

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Der Gemeinderat

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Nr. 5

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S. 24-25

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