Ein Berechnungsmodell zum Tragverhalten der Kombinierten Pfahl-Plattengründung.

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Darmstadt

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ZLB: 97/850-4

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DI
S

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Abstract

Die Gründung schwerer Gebäude (z.B. Hochhäuser) auf mächtigen Tonschichten kann eine Pfahlgründung erforderlich machen. Bei einer schwimmenden Pfahlgründung im Ton wirken die Pfähle interaktiv mit dem sie umgebenden Boden. Die Pfähle, die zur Sicherung in den Boden gerammt werden, können damit als eine Bodenverbesserung betrachtet werden, welche die Lasten auch in tieferen Bodenschichten weiterleitet. In der Arbeit wird die kombinierte Pfahl-Plattengründung beschrieben. Sie ist eine geotechnische Verbundkonstruktion aus Pfählen, Gründungsplatte und Boden. In Fällen, in denen die Gründungsplatte eine ausreichende Sicherheit gegen Grundbruch aufweist, reichen wenige Pfähle, um die Setzungen, Setzungsunterschiede und Verkantungen im zulässigen Rahmen zu verankern. Beispiele solcher Hochhausgründungen in Frankfurt am Main werden zur Validierung des neu entwickelten Berechnungsverfahrens herangezogen. Es wird dabei gezeigt, daß die Berücksichtigung des Lastanteils der Gründungsplatte zu einem wirtschaftlicheren Entwurf im Vergleich zur reinen Pfahlgründung führt. Die Methode kann auch zur Verminderung des Setzungsunterschieds an Setzungsfugen zwischen verschieden belasteten Teilen eines Gebäudes eingesetzt werden, gerade wenn die Gründung unter dem Grundwasser liegt. sg/difu

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XIV, 183 S.

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Mitteilungen des Instituts und der Versuchsanstalt für Geotechnik; 36